Geschichte

Die Geschichte der heutigen „Holdener Schreinerei AG“ geht auf das Jahr 1911 zurück, in wel-chem Bernardin Holdener - Marty den Grundstein zur Gründung der Schreinerei Holdener legte. Vor der Gründung dieser Schreinerei absolvierte er eine zweieinhalbjährige Lehre als Schreiner bei Franz Bettschard in Seewen-Schwyz.

Bernardin Holdener-Marty (Gründer der Schreinerei)
Schreinerei mit Wohnhaus um ca. 1920

Der Standort der Schreinerei hat sich von der Gründung an bis heute nicht verändert. Auf einer Fläche von ca. 20m² fertigte Bernardin Stalltüren, Fenster oder kleinere Möbelstücke an. Ebenso wurden Innenausbauarbeiten und Reparaturen ausgeführt. Um seine Arbeiten umzusetzen, standen ihm eine kombinierte Hobelmaschine, eine Bandsäge und eine selbstgebaute Kreissäge zur Verfügung, wobei alle Maschinen mit Wasserkraft betrieben wurden. Ab 1913 hielt auch die Elektrizität Einzug in der Schreinerei. Diese wurde anfangs nur für Beleuchtungszwecke verwendet. Neben der Schreinerei führte Bernardin auch noch einen Landwirtschaftsbetrieb. Mit der Zeit stand ihm sein Sohn Bernard zur Seite, welcher während der Kriegsjahre im Wald arbeiten musste, um so eine Existenz zu haben.

Als im Jahr 1958 Bernardin Holdener verstarb, übernahm sein Sohn Bernard in zweiter Generation die Führung der Schreinerei Holdener. Der Landwirtschaftsbetrieb wurde durch dessen Bruder Franz übernommen. Ab 1962 absolvierte Bernards ältester Sohn Bernard jun. die Lehre im eigenen Betrieb. Nach Abschluss dessen Lehre wuchs der Betrieb und ab diesem Zeitpunkt wurde die Produktionsfläche ständig vergrössert. Eine erste grosse Erweiterung des Betriebs gab es im Jahr 1968. Die Betriebsfläche wurde um 70m² erweitert und der einfache Leimofen musste einer Zentralheizung weichen.

Bernard Holdener Fässler (2. Generation)
Schreinerei von aussen um 1968

Da ab 1964 auch der zweite Sohn Walter im Betrieb arbeitete, entschloss man sich 1972 dem Betrieb den Namen B. Holdener & Söhne zu geben. Neben den Söhnen konnten auch immer mehr Arbeiter eingestellt werden, zuerst nur Aushilfen und später dann Festangestellte. 1979 wurde der Betrieb ein weiteres Mal um 270m² vergrössert. Auf der neuen Werkstatt wurde zugleich ein Wohnhaus erstellt.

1983 wurde aus der Firma B. Holdener & Söhne die heutige Holdener Schreinerei AG. In der Geschäftsleitung sind ab dieser Geschäftsumwandlung noch Bernard und Walter Holdener. Der Vater arbeitete als "Ordnungshüter" und Fensterbauer noch während vieler Jahre im Betrieb mit. Auch die Holde¬ner Schreinerei AG wurde nicht vom Fortschritt verschont. Ab 1986 wird im Büro mit Computer gearbeitet, und 1996 wurde das erste CNC-Bohr- und Fräscenter angeschafft. Diese Maschine konnte nur gekauft werden, weil ein Jahr zuvor die Produktionsfläche um 830m² erweitert wurde. Dieser bis heute grösster Anbau wurde westlich der bestehenden Schreinerei durch ein 3-geschossiges Gebäude verwirklicht. Im neusten Trakt befinden sich ein Materiallift sowie sämtliche festinstallierte Maschinen welche in einer Schreinerei eingesetzt werden. Das sind zum Beispiel: eine Breitbandschleifmaschine, ein CNC-Bearbeitungscenter, ein Kantenanleimautomat und unzählige mehr. Die kräftige Vergrösserung des Betriebes brachte es mit sich, dass in den letzten Jahren die Zahl der Angestellten zugenommen hat. Zurzeit beschäftigt die Holdener Schreinerei AG neun Schreiner und drei Lehrlinge.

Walter und Bernard Holdener (3. Generation)
Schreinerei von aussen um ca. 1980

Mit der Vergrösserung des Betriebs hat sich auch das Einzugsgebiet der Aufträge erweitert. Wurde zu Beginn nur in der Region gearbeitet, findet man heute in Zürich, Luzern, Genf, Engelberg oder im Engadin Arbeiten der Holdener Schreinerei.

Heute fertigt die Holdener Schreinerei AG Küchen, Bäder, Türen, Schränke, Möbel und Innenausbauarbeiten nach Mass in allen Variationen und mit neuster Technik an. Alle Stücke, welche die Werkstatt verlassen, sind Unikate. Dank der kleinen Struktur kann die Holdener Schreinerei AG genau das liefern, was der Kunde wünscht. Im Mittelpunkt steht dabei die Zufriedenheit der Kunden, welche mit qualitativ hochstehenden Produkten und termingerechten Arbeiten beliefert werden. 

Heute arbeiten mit Beni und Reto Holdener bereits die Söhne von Bernard und Walter Holdener in der 4. Generation im Betrieb mit. Diese beiden jungen, innovativen Herren haben per 01. Januar 2011 den Betrieb von Ihren Vätern übernommen.

Beni und Reto Holdener (4. Generation)
Schreinerei heute

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